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Das News-Archiv der SG Selm

Nur dabei statt mittendrin

Nur dabei statt mittendrin

Die SG Selm und der SC Capelle spielen am kommenden Samstag um den Einzug in die Zwischenrunde bei den Münsteraner Fußball-Hallen-Kreismeisterschaften. Für beide Klubs hat das Turnier aber keinen hohen Stellenwert. Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

Welche Bedeutung hat das Turnier?

Keine große. Für die Vereine in Münster hat die Hallen-Stadtmeisterschaft im Dezember Priorität. Hier setzte sich der BSV Roxel die Hallenkrone auf. Die Kreismeisterschaften werden dagegen eher stiefmütterlich behandelt. Viele Teams schicken deshalb ihre Reserven zu dem Turnier. Die Peter-Demling-Halle im Sportpark Gievenbeck, Gievenbecker Weg 200, Münster, ist dunkel und ist einer Kreismeisterschaft dieser Größe eigentlich unwürdig.

Auch für die heimischen Teams ist der Pokal nicht so wichtig. „Wir kommen mit der Ersten, aber das Turnier hat nicht so einen hohen Stellenwert wie die Lüdinghauser Meisterschaften. Da sind dir auf die lokalen Konkurrenten getroffen“, sagt Tobias Tumbrink, Sportlicher Leiter der SG Selm. Der SC Capelle wollte sogar einen Mix aus erster und zweiter Mannschaft nach Münster schicken. Weil hier aber zu wenige Spieler zur Verfügung standen, reist Trainer Martin Ritz widerwillig mit der ersten Mannschaft an. „Das passt gar nicht“, sagt der Capeller Trainer. Sein Team umfasst sechs Spieler. Simon Krieter und Sebastian Mertens aus der dritten Mannschaft helfen aus.

 

Wie groß ist das Turnier?

40 Teams treten in acht Fünfergruppen in der Vorrunde an. Der Gruppensieger und Zweite qualifizieren sich für die Zwischenrunde am Samstag, 30. Januar. Die Endrunde findet am Sonntag, 31. Januar, statt.

 

Auf wen treffen Selm und Capelle?

Capelle bekommt es in Gruppe 1 mit Westfalia Kinderhaus (Bezirksliga), Davaria Davensberg (Kreisliga A) und den B-Ligisten Ems Westbevern und SC Sprakel zu tun. Selm trifft in Gruppe 4 auf den Westfalenligisten Gievenbeck sowie auf den SC Nienberge (Kreisliga A) und die B-Ligisten GW Amelsbüren und SC Türkiyem. „Für mich ist das eine angenehme Abwechslung“, sagt Tumbrink.

 

Welche Chancen haben die heimischen Klubs?

Kinderhaus und Gievenbeck sind in ihren Gruppen Favorit, doch dahinter dürfte sich auf dem Papier ein Zweikampf zwischen den A-Kreisligisten um den zweiten Platz anbahnen: Capelle gegen Davensberg und Selm gegen Nienberge. „Dass wir aber keine Hallenmannschaft sind, haben wir beim Davertpokal bewiesen“, sagt Ritz

 

Wie ist die Personallage bei den Teams?

„Für viele kommt die Halle nicht in Frage“, stellt Tumbrink klar. Verletzungsanfällige Spieler oder die, die keine Lust haben, machen nicht mit – Capelle fährt einen ähnlichen Kurs. Selm hat derzeit noch ein Fragezeichen auf der Torwartposition. „Wir wissen noch nicht, ob wir einen Torwart haben oder ob sich ein Spieler ins Tor stellen muss“, erklärt Tumbrink. Der A-Jugendliche Daniel Oberbossel, der für den Seniorenbereich jetzt spielberechtigt ist, kommt dafür vielleicht in Frage.

 

Warum sind der FC Nordkirchen und der SV Südkirchen nicht dabei?

Der FC Nordkirchen trägt parallel am Samstag seine Dorfmeisterschaften aus, ein Hobbyturnier, auf dem auch einige Fußballer der heimischen Vereine auflaufen. Während Südkirchen nach dem Rückzug derzeit keine erste Mannschaft mehr im Spielbetrieb hat, befindet sich der FC Nordkirchen ab heute auf Mannschaftsfahrt in Willingen.

Eintrag vom 15.01.2016