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Das News-Archiv der SG Selm

Ein Pokalsieg für die Ewigkeit

Ein Pokalsieg für die Ewigkeit

Ein letztes Mal wird heute der Pokalsieger im Kreis Lüdinghausen ausgespielt. Ein letztes Mal geht der Fußball-Landesligist SV Herbern als Favorit in die Begegnung. Und ein letztes Mal versucht ein A-Ligist den SVH zu stoppen. Die SG Selm empfängt heute (19.30 Uhr, Kunstrasenplatz, Sandforter Weg, 59379 Selm) den SV Herbern.

In den vergangenen beiden Jahren war der Rekordsieger SV Herbern (neun Titel) nicht zu besiegen. Gegen die A-Ligisten Eintracht Werne und SuS Olfen gab es jeweils zwei 3:0-Finalsiege.

„Und den letzten Titel im Kreis – bevor der aufgelöst wird – wollen wir uns natürlich holen“, sagt Herberns Trainer Christian Bentrup.

Er sagt zwar, dass die Pokalpartie eine wichtige sei, weißt aber daraufhin, dass der Höhepunkt der Woche am Sonntag wartet. Dann trifft der SVH als Tabellenzweiter der Landesliga auf den Drittplatzierten TuS Sinsen.

Deshalb wird er im Vergleich zum 2:0-Sieg gegen Stuckenbusch sein Team auf mehren Positionen verändern. Dennis Närdemann, Mondrian Runde, Julian Trapp und Johannes Richter rücken ins Team.

Selms Coach Mark Bördeling hat den SV Herbern vor zwei Wochen beobachtet. Er hat sich den 2:1-Erfolg des SVH gegen die Hammer Spielvereinigung II angeschaut. „Die haben eine sehr, sehr gute Mannschaft mit einer unglaublichen Qualität“, lobt Bördeling. Er sagt, dass er sich etwas hat einfallen lassen für den Konkurrenten. Was, will er nicht verraten.

Er verlangt von seinem Team, dass es selbstbewusst auftritt und an die Sensation glaubt. „Machen wir uns in die Hose, brauchen wir erst gar nicht anzutreten.“

Tobias Tumbrink und Alexander Schwegler haben sich rechtzeitig vor dem Finale gesund zurückgemeldet. Schwegler hat am vergangenen Wochenende beim 5:2 gegen Davaria Davensberg nach seiner Verletzung schon wieder 34 Minuten gespielt.

Bördeling lässt offen, ob er Tumbrink und Schwegler von Beginn an gegen den SV Herbern auflaufen lässt. Es ist aber wohl davon auszugehen. Beide Akteure bringen genügend Qualität mit, um gegen Herbern mithalten zu können. Schwegler hat in der A-Liga 17-mal getroffen, Tumbrink hat schon in der Oberliga für Westfalia Herne gespielt.

Herberns Coach Bentrup schaut nur auf sein Team: „Wir entscheiden, wer gewinnt. Bringen wir unsere Leistung, holen wir den Pokal“, sagt er. Robin Ploczicki, Markus Bethke und Leonhard Fenker fallen aus. Bei Selm fehlen Juri Lebsack, Nima Habibivand und Sebastian Kramzik.

In der kommenden Saison kicken beide Teams im Kreis Münster. Und vor allem für den SV Herbern beginnt dann eine neue Pokalzeit. Der Klub wird nicht mehr in jeder Partie der Favorit sein und auch mal ein Heimspiel haben. Die gab es in der jüngeren Vergangenheit gar nicht mehr.

 

Quelle: Ruhrnachrichten

Eintrag vom 13.05.2015