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Das News-Archiv der SG Selm

Pokal-fieber bei der SG Selm

Pokal-fieber bei der SG Selm

Selm/Herbern - 

In Selm grassiert vor dem Finale das Pokal-Fieber. Das berichtet Tobias Tumbrink, Spieler und Sportlicher Leiter bei der SG. Vor eigenem Publikum sei alles möglich, meint der 26-Jährige.

Im Finale des Fußball-Kreispokals empfängt die SG Selm am morgigen Mittwoch (Anstoß um 19.30 Uhr am Sandforter Weg) den Landesligisten SV Herbern.

 
Die Selmer sind Tabellenzweiter in der Kreisliga A, können aber nicht mehr Meister werden. Tobias Tumbrink (26), ehemaliger Trainer des TuS Ascheberg 2, ist Spieler und Sportlicher Leiter in Selm.

Sind alle in Selm fit und heiß vor dem Pokalfinale?

Tumbrink: Heiß auf jeden Fall. Seit Wochen, seitdem die Meisterschaft für uns gelaufen ist, fiebern wir diesem Spiel entgegen. Fit sind soweit auch alle, nur Juri Lebsack ist noch im Urlaub. Die Meisterschaft ist nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt hatten. Das Pokalfinale könnte Balsam für die Seele sein.

Sie selbst haben in den letzten Spielen gefehlt. Sind Sie am Mittwoch dabei?

Tumbrink: Ich stehe zur Verfügung, spiele aber sicher nicht von Beginn an. Ich habe einen Fersensporn, die Entzündung geht jetzt aber zurück. Bislang konnte ich nur ein wenig laufen.

Hat der Verein nach dem Trainerwechsel in der Hinrunde wieder Ruhe?

Tumbrink: Ja, das war der richtige Schritt. Mit Mark Bördeling haben wir einen sehr guten Trainer, der großen Wert auf Disziplin legt. Ich glaube, dass wir in der nächsten Saison im neuen Kreis Münster oben mitspielen können.

Rechnen Sie sich im Pokalfinale gegen Herbern Chancen aus?

Tumbrink: Ja, an einem guten Tag ist alles möglich, vor allem vor eigenem Publikum. Es wird darauf ankommen, dass wir – anders als in den letzten Spielen – die einfachen Fehler vermeiden. Dass wir hinten möglichst lange kompakt stehen und eine unserer sicherlich wenigen Chancen nutzen.

Zu Ihrer ehemaligen Mannschaft: Der TuS Ascheberg 2 wird es schwer haben, die Kreisliga A zu halten.

Tumbrink: Ja, es wird sehr schwer werden. Sowohl für die Mannschaft als auch für Trainer Deniz Sahin würde es mir sehr leid tun. Der Abstieg wäre sehr schade, aber für die nächste Saison im neuen Kreis vielleicht gar nicht schlecht. Dann macht es der Mannschaft bestimmt wieder mehr Spaß.

Quelle: Westfälische Nachrichten

Eintrag vom 12.05.2015